Ausstellungen 2018

8. April bis 29. Juli 2018
Elke Hopfe - Innensichten
Sonderausstellung

Eröffnung am Sonntag den 8. April, 11.00 Uhr
Es spricht: Dr. Ingrid Koch, Kulturjournalistin
Es musiziert: Prof. Johann Christoph Schulze, Cello; Staatskapelle Dresden

Künstlergespräch im Rahmen der Ausstellung am 6. Mai, 11.00 Uhr

Die Künstlerin hat als eigenwillige, über den Dresdner Kontext hinaus wirkende Zeichnerin einen Namen. Ihr „Markenzeichen“ sind großformatige, mit weichem Bleistift geschaffene „grafische Bilder“, die dem „menschlichen Drama“ gelten. Diesem widmet Elke Hopfe auch ihre Ausstellung „Innensichten“. Ausgangspunkt ihrer Bilder sind Porträts und Akte von ihr meist gut bekannten, sie interessierenden Menschen – häufig Frauen – und von sich selbst. Darauf folgt – auch beeinflusst von der eigenen Befindlichkeit – ein Prozess des Überzeichnens und Auslöschens, des Konstruierens und Dekonstruierens. Das so geschaffene grafische Bild ist ein multipler Spiegel psychischer Verfasstheit, für den äußerliche Ähnlichkeit kein Kriterium ist. Aus einem Fond zwischen Weiß und verwischtem Grau – entstanden durch zahlreiche Radiervorgänge – heben sich verfremdete Formen ab, die nur in einzelnen Elementen, etwa einem Mund, Augen, Händen, an die ursprüngliche Zeichnung erinnern. Mit ihren Arbeiten stößt Elke Hopfe mehr und mehr in Grenzbereiche des Figurativen vor. Gleichwohl bleibt der Mensch wahrnehmbar. Es sind seine Befindlichkeiten und Seinszustände, die die grafischen Bilder bestimmen, und in die so auch die Brüche der Zeit einfließen. Dr. Ingrid Koch



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